Die Rolle des SRK im Gesundheitswesen

Pflegehelfende SRK

Pflegepersonal mit Migrationshintergrund kümmert sich um eine Patientin.
Jedes Jahr besuchen 2'000 Teilnehmende verschiedene Lehrgänge und Kurse beim Schweizerischen Roten Kreuz Kanton Luzern.

Die Mehrzahl der Schulungen widmet sich dem «Betreuen und Pflegen»; auch Kurse für interessierte Privatpersonen zu Themen wie «Altersdepression», «Demenz» oder «Palliativ Care» werden immer gut besucht. Insbesondere durch den Lehrgang «Pflegehelfer-/in SRK» (PH SRK) werden jährlich Personen ausgebildet, die im Anschluss auf Pflegeassistenzniveau wichtige Arbeiten übernehmen und für verschiedene Organisationen und Institutionen arbeiten. In den letzten 15 Jahren haben insgesamt mehr als 3 000 Teilnehmer/-innen diesen Lehrgang absolviert.

Betreuung zu Hause

Absolventinnen des Lehrgangs «PH SRK» führen in spitexähnlichen Organisationen Assistenz-arbeiten aus. Damit unterstützt das SRK Menschen, die trotz Einschränkungen und mit der Hilfe ihrer Angehörigen lange gut zu Hause leben möchten. Ausserdem befindet sich derzeit eine neue Dienstleistung für die Vermittlung dieser Betreuer/-innen im Aufbau.

Engagements in Institutionen

Auch im institutionellen Bereich ist der Bedarf an Mitarbeitenden in Assistenzfunktionen seit Jahren gleichbleibend hoch. Pflegehelfer/-innen SRK übernehmen auch hier entsprechende Aufgaben in der Grundpflege, Betreuung oder Hauswirtschaft.

Entlastungsdienst des SRK

Um betreuende und pflegende Angehörige zu entlasten, hat das SRK Luzern ein Netz an gut ausgebildeten Fachpersonen aufgebaut. Sie verfügen über das Zertifikat «Pflegehelfer-/in SRK» und haben Zusatzausbildungen, z.B. für die Betreuung von an Demenz erkrankten Personen, absolviert. Betrachtet man die demografische Entwicklung in unserem Kanton, wird deutlich, dass diese Berufsgruppe in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen wird. Denn die Nachfrage nach einer Betreuung und Grundpflege, vor allem für ältere und kranke Menschen, steigt zunehmend.