Präventionsprojekt

Anruf an Hitzetagen

Hitzewellen können bedrohliche Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Besonders gefährdet sind ältere Menschen. Zum Schutz dieser Bevölkerungsgruppe wird ein Präventionsprojekt lanciert.
Zwei ältere Menschen an einem heissen Sommertag

Klimaszenarien weisen auf eine deutliche Zunahme von Hitzetagen hin. Insbesondere für ältere Menschen können Temperaturen ab 30 Grad Celsius zu ernsthaften gesundheitlichen Belastungen führen. Die Stadt Luzern reagiert auf diese Entwicklung, indem sie ein Präventionsangebot ins Leben ruft. Zusammen mit dem Roten Kreuz Kanton Luzern und anderen Organisationen aus dem Gesundheits- und Altersbereich hat die Fachstelle für Altersfragen das kostenlose «Präventions- und Beratungsangebot für vulnerable ältere Personen während Hitzewellen» entwickelt. Das Angebot besteht darin, dass man sich zur Sicherheit auf Wunsch während einer Hitzewelle anrufen lassen kann. 

Das Angebot richtet sich an über 75-Jährige, die in ihrem Alltag auf sich alleine gestellt sind. Diese Personen können sich bei der Anlaufstelle Alter der Stadt anmelden und werden während einer Hitzewelle ab dem dritten aufeinanderfolgenden Hitzetag täglich angerufen. Der Anruf erfolg durch eine freiwillige Person vom SRK Kanton Luzern. Die Person erkundigt sich, ob Unterstützung benötigt wird. Ist das der Fall, leistet das SRK oder eine weitere beteiligte Organisation die nötige Hilfe. Zu den weiteren Organisationen gehören die Spitex Stadt Luzern, Pro Senectute Kanton Luzern sowie die Vereine Zeitgut Luzern, Haushilfe Luzern und Vicino Luzern.

Die Stadt Luzern orientiert sich bezüglich Hitzewarnungen an jenen des Bundes und von MeteoSchweiz. Hitzewarnungen erfolgen demnach bei drei aufeinanderfolgenden Tagen mit einem Mittelwert der Tages- und Nachttemperaturen von 27° Celsius und mehr (Stufe 4).