Menschlichkeit macht mobil

Rotkreuz-Fahrdienst

Selbständig und unabhängig bleiben bedeutet Lebensqualität – das gilt auch für ältere, behinderte oder kranke Menschen.

Ist die eigene Mobilität eingeschränkt, kann bereits der Weg zum Arzt beschwerlich sein. Wenn öffentliche Verkehrsmittel nicht genutzt werden können oder Familie, Freunde und Nachbarn keine Zeit haben, ist der Rotkreuz-Fahrdienst eine grosse Hilfe. Freiwillige Fahrer und Fahrerinnen vom SRK begleiten Menschen, welche auf Hilfe angewiesen sind, zum Arzt, ins Spital, zur Therapie oder zum Kuraufenthalt. Sie werden – je nach Bedarf – in einem privaten PW oder unserem Rollstuhlauto ans gewünschte Ziel (Bewilligung für Altstadt in Luzern bzw. Sursee vorhanden) gefahren.

(Das oben gezeigte Video entstand vor der Corona-Pandemie. Mittlerweile arbeiten wir mit Schutzkonzept)

Was ist der Rotkreuz-Fahrdienst?

Der Rotkreuz-Fahrdienst steht älteren, beeinträchtigten oder kranken Menschen zur Verfügung, die nicht mehr in der Lage sind, ein eigenes oder öffentliches Verkehrsmittel zu benützen und für die im Verwandten- oder Bekanntenkreis keine Transportmöglichkeit besteht. Wir fahren ausserdem verunfallte Menschen, die selber kein Auto fahren dürfen.

Warum wird der Rotkreuz-Fahrdienst gerne genutzt?

Unsere Freiwilligen fahren die Fahrgäste sicher von A nach B, hören zu und haben Verständnis für besondere Lebenssituationen. Sie bringen Zeit mit und helfen auf dem Rückweg auch gerne beim Einkaufen (vorherige Anmeldung bei Fahrtbuchung nötig).

Wer fährt mich?

Freiwillige Rotkreuzfahrerinnen und -fahrer stellen für die Fahrten ihre Freizeit und ihr Privatfahrzeug zur Verfügung. Sie begleiten die Kundinnen und Kunden zum vereinbarten Termin und bringen sie wieder nach Hause.

Wohin kann ich eine Fahrt buchen?

Wir begleiten Sie zum Arzt, zur Therapie, zum Spital- oder Kuraufenthalt. Kinder, Jugendliche oder Erwachsende fahren wir zur Schule (z.B. Sonderschule), zur Arbeit (z.B. Einrichtungen für Menschen mit einer Behinderung) oder zum Arbeitgeber (wenn Sie verunfallt sind). Wichtig sind aber auch «Freizeitfahrten»: Wir fahren Sie zu einer Veranstaltung, zum Spitalbesuch, ins Restaurant, ins Konzert, an eine Klassenzusammenkunft und zu Familie und Freunden.

Haben Sie ein Rollstuhlauto?

Ja, mit dem SRK-Rollstuhlauto bringen Sie die freiwilligen Fahrer/-innen sicher ans Ziel.

Wieviel kostet der Rotkreuz-Fahrdienst

Der Rotkreuz-Fahrdienst ist kostengünstig. Wir akzeptieren Tixi-Bons. Die Preisübersicht finden Sie in diesem Tarifblatt (pdf).

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für den Rotkreuz-Fahrdienst?

Bundesgerichtsurteil: Die Kosten des Fahrdienstes können von der Krankenkasse übernommen werden, wenn diese medizinisch indiziert sind. In der Grundversicherung übernimmt die Krankenkasse jeweils die Hälfte der Transportkosten bis zu einem Betrag von max. Fr. 500.- pro Jahr. Bei Zusatzversicherung gelten die Konditionen der jeweiligen Versicherung. 

Warum muss ich 3 Tage im Voraus buchen?

Beim Rotkreuz-Fahrdienst sind Freiwillige für Sie unterwegs. Unsere Einsatzzentrale verlinkt Ihren Terminwunsch mit den Einsatzzeiten, die uns die Fahrerinnen und Fahrer nennen. Das braucht etwas Vorlauf. Es gibt aber immer wieder mal Lücken, sprechen Sie uns einfach an und wir schauen, ob eine Fahrt auch kurzfristiger möglich ist.

Freiwillige schenken Zeit und Mobilität

Ganz einfach: Sie reservieren die Fahrt beim Schweizerischen Roten Kreuz. Ein Fahrer oder eine Fahrerin holt Sie bei Ihnen zu Hause ab und fährt Sie sicher ans Ziel und bringt Sie wieder nach Hause. Unsere Fahrer und Fahrerinnen helfen Ihnen beim Ein- und Aussteigen und begleiten Sie gerne bis an die Tür. Wenn Sie weitere Hilfe beanspuchen möchten, sind unsere Freiwilligen vom Besuchsdienst gerne für Sie da.

Zur Deckung der Kosten des Fahrers oder der Fahrerin bezahlen Sie eine Kilometer-Entschädigung sowie Anfahrtspauschale (siehe Tarifblatt für Fahren im privaten PW oder in unserem Rollstuhlauto). Unsere Fahrer und Fahrerinnen arbeiten freiwillig. Sie sind auf die Fahrten vorbereitet – auch auf allfällige Notfälle. Sie verstehen sich nicht nur als Lenker/-innen. Sie helfen Ihnen die Selbständigkeit zu bewahren und ermöglichen auch soziale Kontakte.